Freie Wahl Gemeinschaft = Politik ohne Partei

Freie Wahl Gemeinschaft = Politik ohne Partei

Um bei der Gemeinderatswahl 1960 erstmals anzutreten, wurde die FWG Reichenschwand im Februar 1960 im Gasthaus Reithelshöfer (jetzt Metzgerei Weber) als Parteiloser Wahlblock durch „38 wahlberechtigte Arbeiter, Landwirte und Geschäftsleute“ ins Leben gerufen, so steht es in der Bekanntmachung.

Bei dieser Kommunalwahl zogen wir sofort in den Gemeinderat mit vier Mitgliedern ein und konnten ebenso den Bürgermeister Stefan Schmidt stellen. Vor der Wahl 1966 kam es zum offenen Schlagabtausch zwischen der SPD und PWB. Es ergingen innerhalb von 14 Tagen drei Rundbriefe an die Reichenschwander Bevölkerung.

Leider wurde Stefan Schmidt nicht wieder gewählt und Ludwig Loos zog als 1. Bürgermeister ins Rathaus ein. Eine Mehrheit der SPD war auf Jahrzehnte manifestiert.

Dennoch wurden viele wegweisende Entscheidungen gemeinsam und parteiübergreifend getroffen, wie z.B. der Schulhausneubau 1969, Auflassung der Kläranlage und Anschluss an den Abwasser-Zweckverband Schnaittachtal, Kanalbau, Straßenbau mit Gehwegen und die Installation der Straßenbeleuchtungen.

Damals musste über heute selbstverständliche Angelegenheiten, wie „Einführung der Müllabfuhr“ entschieden werden. Im Jahre 1990 folgte die Umbenennung und Gründung des Vereins „FWG Reichenschwand e.V.“. Ziel dieser Neustruktur war, den Verein auf eine breitere Basis zu stellen, die Möglichkeit einen Kreistagslistenplatz zu erreichen und um mit der Wahlgemeinschaft weiterhin politische Unabhängigkeit zu demonstrieren. Seit der Gemeinderatswahl 2008 ist die Mehrheit der SPD nicht mehr gegeben und haben dank Ihnen in der Fraktion mit der CSU mehr Möglichkeiten zu einer erfolgreichen, bürgernahen Mitgestaltung unseres Heimatdorfs.

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